Der ROI (Return on Investment) setzt den Nutzen einer Investition ins Verhältnis zu ihren Kosten: (Nutzen − Kosten) ÷ Kosten. Bei Investitionen in Produktionsdaten steht und fällt er mit zwei Dingen: einem gemessenen Ausgangswert und einer ehrlichen Kostenrechnung über die gesamte Laufzeit. Er ist eine Entscheidungshilfe, keine Garantie. ROI steht für „Return on Investment“. Die Grundformel lautet: (Nutzen − Kosten) ÷ Kosten. Ergibt die Rechnung 0,6, spricht man von einem ROI von 60 Prozent. Die Kennzahl beantwortet, wie viel Nutzen jeder eingesetzte Euro erzeugt. Sie beantwortet nicht alles. Wann der Nutzen anfällt und wie sich Kosten über die Jahre verteilen, bleibt unsichtbar. Deshalb wird der ROI üblicherweise mit weiteren Kennzahlen kombiniert. Der Ursprung liegt im Unternehmen DuPont. Donaldson Brown entwickelte dort 1914 als Assistant Treasurer eine Formel, die Ergebnis, Umlaufvermögen und Investitionen in Anlagen in einer Kennzahl verband, und nannte sie „return on investment“. Laut dem Hagley Museum machte DuPont den ROI zur wichtigsten Leistungskennzahl und verlangte bei jedem Investitionsantrag eine ROI-Prognose. Die Rechnung ist schnell gemacht. Rein zur Illustration: Eine Investition von 250.000 € soll über drei Jahre einen Nutzen von 400.000 € bringen. Der ROI beträgt (400.000 − 250.000) ÷ 250.000 = 0,6, also 60 Prozent. Die Zahlen sind ein Rechenbeispiel und kein Erfahrungswert. Entscheidend ist, dass jede Annahme dahinter benannt und prüfbar ist. Bei Produktionsdaten lässt sich der Nutzen häufig an Kennzahlen der Anlagen festmachen. Die Übersicht nennt typische Bausteine auf beiden Seiten der Rechnung. Vier Punkte entscheiden, ob eine ROI-Rechnung belastbar ist. Die Reihenfolge hat sich bewährt, weil sie Annahmen früh sichtbar macht. Erfassen Sie Verfügbarkeit, Leistung und Qualität der betroffenen Anlagen über einen repräsentativen Zeitraum. Legen Sie fest, welche Kennzahl sich durch die Maßnahme um wie viel verbessern soll, und halten Sie die Begründung fest. Rechnen Sie Einführung, Betrieb und Pflege mit ein, nicht nur die Anschaffung. Testen Sie die Hypothese an einer Anlage oder Linie, vergleichen Sie mit dem Ausgangswert und rechnen Sie erst danach hoch. Vier Abgrenzungen verhindern typische Fehlschlüsse. Die Hürden liegen meist in den Daten und der Organisation, selten in der Formel. Der ROI einer Datenplattform lässt sich nicht aus einer Produktbeschreibung ableiten. Er hängt von Ihren Anlagen, Ihrem Ausgangswert und Ihren Kosten ab. pronubes nennt deshalb keine Garantiewerte und stellt keine allgemeine ROI-Zusage. Wir helfen dabei, die Messbasis zu schaffen, auf der Sie Ihren eigenen ROI rechnen können. pronubes liefert die Datengrundlage, auf der sich Nutzen überhaupt nachweisen lässt. Die Produktteile übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben. Mit der Formel (Nutzen − Kosten) ÷ Kosten. Bei 250.000 € Kosten und 400.000 € Nutzen ergibt sich (400.000 − 250.000) ÷ 250.000 = 0,6, also 60 Prozent. Die Werte stammen aus einem Rechenbeispiel. Das lässt sich nicht pauschal sagen. Es hängt von Ihrer Mindestverzinsung, vom Risiko und von Alternativen ab. Vergleichen Sie den ROI mit anderen Investitionen und prüfen Sie zusätzlich Amortisationsdauer und Kapitalwert. Er sagt nichts darüber, wann der Nutzen anfällt. Zwei Investitionen mit gleichem ROI können sich bei Zeitpunkt und Risiko deutlich unterscheiden. Deshalb kommen Amortisationsdauer und Kapitalwert hinzu. Über Kennzahlen der Anlagen wie Verfügbarkeit, Leistung und Qualität, die in der OEE zusammenkommen. Voraussetzung ist ein gemessener Ausgangswert vor der Maßnahme. Donaldson Brown entwickelte 1914 bei DuPont eine Formel, die er „return on investment“ nannte. DuPont nutzte sie als zentrale Leistungskennzahl und verlangte bei Investitionsanträgen eine ROI-Prognose. pronubes schafft diese Datenbasis: Maschinendaten erfassen, strukturieren und im Betrieb im Blick behalten.Wie wird der ROI einer Investition in Produktionsdaten berechnet?
Definition: ROI
Kennzahl
Fragestellung
Grenze
ROI
Wie viel Nutzen entsteht je eingesetztem Euro?
Berücksichtigt nicht, wann der Nutzen anfällt
Amortisationsdauer
Wann sind die Kosten zurückgeflossen?
Blendet Nutzen nach der Amortisation aus
Kapitalwert
Was sind künftige Zahlungen heute wert?
Verlangt einen Zinssatz und belastbare Prognosen
Lebenszykluskosten
Was kostet die Lösung über ihre gesamte Laufzeit?
Sagt nichts über den Nutzen
Warum die Kennzahl so verbreitet ist
Woraus sich Nutzen und Kosten zusammensetzen
Baustein
Wirkung auf die Rechnung
Quelle
Verfügbarkeit
Weniger ungeplanter Stillstand erhöht die produktive Laufzeit; erster Faktor der OEE
Nakajima, 1982; ISO 22400-2
Leistung
Laufgeschwindigkeit im Verhältnis zur theoretischen Höchstgeschwindigkeit; zweiter Faktor der OEE
Nakajima, 1982; ISO 22400-2
Qualität
Anteil der Produkte, die beim ersten Durchlauf die Anforderungen erfüllen; dritter Faktor der OEE
Nakajima, 1982; ISO 22400-2
Lebenszykluskosten
Anschaffung, Einführung, Betrieb und Pflege gehören auf die Kostenseite
IEC 60300-3-3, 2017
Woran die Berechnung hängt
In vier Schritten zur ROI-Rechnung
Ausgangslage messen
Nutzenhypothesen formulieren
Kosten über die Laufzeit erfassen
Im Pilot prüfen
Was der ROI nicht ist
Typische Hürden in der Praxis
Wie pronubes unterstützt
Häufige Fragen
Wie berechnet man den ROI?
Wann ist ein ROI „gut“?
Warum reicht der ROI allein nicht aus?
Wie wird der Nutzen von Produktionsdaten messbar?
Woher stammt der Begriff ROI?
Ein belastbarer ROI beginnt mit Daten, die Sie vor und nach der Maßnahme vergleichen können.
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