data-driven production

Produktionsdaten in Entscheidungen verwandeln

In vielen Unternehmen sind Produktions-, Maschinen- und Unternehmensdaten vorhanden, bleiben aber oft in einzelnen Systemen getrennt. data-driven production verbindet diese Informationen und macht sie dort verfügbar, wo Entscheidungen getroffen und Prozesse gesteuert werden.

pronubes schafft dafür die technische Grundlage: Die Plattform verbindet IT und OT, macht Datenflüsse nachvollziehbar und bringt relevante Informationen bis in die Produktion.

Datensilos auflösen
Produktions-, Maschinen- und Unternehmensdaten werden systemübergreifend miteinander verbunden.
IT und OT verbinden
Daten aus unterschiedlichen Systemen und Ebenen laufen auf einer gemeinsamen technischen Grundlage zusammen.
Datenflüsse nachvollziehbar machen
Informationen und Zusammenhänge bleiben transparent und können zentral nachvollzogen werden.
Daten dort bereitstellen, wo sie gebraucht werden
Relevante Informationen gelangen direkt in die Produktion und zu den verantwortlichen Teams.
Verlässliche Datengrundlage schaffen
Daten stehen konsistent und aktuell zur Verfügung, statt über einzelne Systeme und Insellösungen verteilt zu sein.
Entscheidungen datenbasiert treffen
Aktuelle Informationen schaffen die Grundlage für bessere Entscheidungen und gezielt steuerbare Prozesse.

Was ist data-driven production?

data-driven production, auf Deutsch auch datengetriebene Produktion genannt, bezeichnet einen Produktionsansatz, bei dem Entscheidungen nicht auf Erfahrung oder Bauchgefühl, sondern auf Echtzeitdaten aus Maschinen, Anlagen und Unternehmenssystemen basieren. Dabei werden Produktionsdaten nicht nur erfasst, sondern über eine durchgängige Dateninfrastruktur aktiv in Prozesse zurückgeführt.

data-driven production umfasst typischerweise drei Schritte:

  • Erfassen: Maschinen-, Prozess- und Unternehmensdaten zusammenführen
  • Auswerten: Daten in verwertbare Erkenntnisse und Entscheidungen übersetzen
  • Zurückführen: Entscheidungen automatisiert oder gesteuert in die Produktion einspielen (Closed Loop)
ErfassenMaschinen- und Unternehmensdaten zusammenführen
AuswertenDaten in Erkenntnisse und Entscheidungen übersetzen
ZurückführenEntscheidungen in die Produktion einspielen
Ausgangslage

Von rohen Informationen zu betreibbaren Datenflüssen

Produktionsdaten entstehen in großer Menge — bleiben aber oft in Silos gefangen. Sie fließen aus der Produktion heraus, kommen aber nicht als Entscheidung zurück. pronubes schließt genau diese Lücke: aus dem Integrationsprojekt wird eine betreibbare, skalierbare Plattform.

Wie es heute meistens läuft

  • Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, je Werk neu gebaut
  • Skripte und Pipelines, die nur ihr Autor versteht
  • Daten fließen nach oben, Entscheidungen nicht zurück
  • Kein Zustandsbild: Störungen fallen erst im Report auf

Mit pronubes

  • Eine Konnektorschicht statt Einzelintegrationen
  • Definierte Flows, versioniert und wiederverwendbar
  • Rückweg in die Anlage als Teil desselben Pfades
  • Status je Verbindung, Flow und Objekt — Diagnose by Design
98%
der Fertigungsunternehmen berichten von datenbezogenen Herausforderungen
Quelle: Hexagon, 2025
84%
sagen, eingeschränkter Datenzugriff bremst sie im Tagesgeschäft aus
Quelle: IIoT World Branchenpanel, 2026
20–25%
geringere Betriebskosten bei integrierten vs. siloartigen Systemen
Quelle: Deloitte

Datensilos kosten heute reale Wettbewerbsfähigkeit

In den meisten Fertigungsunternehmen sind die Daten längst vorhanden, nur nicht dort, wo sie gebraucht werden. Maschinendaten liegen in einem System, Qualitätsdaten in einem anderen, Auftragsdaten in einem dritten. Jedes System für sich funktioniert einwandfrei. Was fehlt, ist der Datenfluss zwischen ihnen.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Ein Schichtleiter bemerkt eine Qualitätsabweichung, kann sie aber nicht sofort mit den Maschinenparametern der letzten Stunde abgleichen, weil beide Datenquellen getrennt sind. Bis Ursache und Zusammenhang manuell rekonstruiert sind, vergehen Stunden, manchmal Tage. Die Entscheidung kommt spät oder gar nicht mehr rechtzeitig.

Genau hier setzt data-driven production an: nicht als weiteres Tool neben den bestehenden Systemen, sondern als verbindende Dateninfrastruktur, die mehr Flexibilität in bestehende Abläufe bringt.

Nächster Schritt

Datenflüsse produktiv machen — strukturiert und umsetzbar

In 30 Minuten klären wir Quellen, Ziele, Closed-Loop-Use-Cases sowie Anforderungen an Betrieb und Sicherheit. Konkret, machbar und architekturkonform.

Vom Datensignal zur wirksamen Entscheidung

Daten schaffen erst dann Wirkung, wenn aus Signalen Entscheidungen werden und diese Entscheidungen kontrolliert zurück in die Prozesse gelangen. Dieser geschlossene Kreislauf, der Closed Loop, ist der Kern von data-driven production: Ein durchgängiger Datenfluss, der nicht nur in eine Richtung läuft, sondern direkt auf den Shopfloor zurückwirkt, mit dem Ziel einer höheren Automatisierung manueller Abläufe.

Damit das zuverlässig funktioniert, braucht es sechs Grundfähigkeiten, die zusammenspielen:

Connect
Maschinen, Sensorik und Systeme einheitlich anbinden — OPC UA, MQTT, REST, Datenbanken, Cloud-Ziele.
Transform
Daten filtern, anreichern und normalisieren. Aus Rohdaten wird Nutzbares.
Orchestrate
Regeln und Flows steuern, wann, wie und wohin Daten laufen — nachvollziehbar statt zufällig.
Diagnose
Status pro Verbindung und Flow sichtbar machen, statt Fehlerursachen in einer Black Box zu suchen.
Scale
Vorlagen und Rollout über mehrere Standorte hinweg — vom Pilotprojekt zum Standard.
Secure by Design
Sichere Standardeinstellungen, klare Rollen, von Anfang an mitgedacht statt nachträglich aufgesetzt.

So wirkt data-driven production in der Praxis

Die sechs Kernfähigkeiten sind kein Selbstzweck, sondern zahlen auf konkrete, alltägliche Situationen in der Produktion ein, teils unterstützt durch KI-gestützte Auswertung. Vier Beispiele, wie aus Daten spürbare Verbesserungen werden:

Qualitätsabweichung erkennen, bevor Ausschuss entsteht
Ausgangslage Eine Qualitätskennzahl weicht leicht vom Zielwert ab, wird aber erst im nächsten Prüfschritt bemerkt.
Lösung Prozess- und Qualitätsdaten laufen in Echtzeit zusammen und lösen bei Abweichung automatisch eine Meldung aus.
Ergebnis Korrektur erfolgt, bevor größere Mengen betroffen sind.
Stillstand schneller beheben
Ausgangslage Eine Maschine steht, die Ursache ist zunächst unklar.
Lösung Status und Verlauf aller relevanten Verbindungen sind zentral einsehbar über pronubes Insights, statt über mehrere Systeme verstreut.
Ergebnis Ursache wird gezielt eingegrenzt, Stillstandzeit sinkt spürbar.
Auslastung über mehrere Standorte vergleichbar machen
Ausgangslage Jeder Standort führt eigene Kennzahlen, ein konzernweiter Vergleich ist aufwendig.
Lösung Standortdaten werden nach einem einheitlichen Modell zusammengeführt.
Ergebnis Entscheidungen zur Kapazitätsplanung basieren auf vergleichbaren, aktuellen Daten.
Neue Anwendungsfälle ohne Neuentwicklung ausrollen
Ausgangslage Ein bewährtes Setup soll auf weitere Linien oder Werke übertragen werden.
Lösung Vorlagen und wiederverwendbare Flows werden auf neue Standorte angewendet statt neu gebaut.
Ergebnis Rollout in Wochen statt Monaten.

pronubes – Der Baustein hinter data-driven production

pronubes ist die Plattform von inray für data-driven production: eine gemeinsame Grundlage, die Produktionsdaten aus Maschinen, Anlagen und Unternehmenssystemen verbindet und nutzbar macht. Statt einzelner Insellösungen bringt pronubes Konnektivität, Verarbeitung und Sicherheit in einem durchgängigen System zusammen. Vom Edge bis in die Cloud und zurück in den Shopfloor. Vier Bausteine bilden dabei das Fundament:

Nächster Schritt

Datenflüsse produktiv machen — strukturiert und umsetzbar

In 30 Minuten klären wir Quellen, Ziele, Closed-Loop-Use-Cases sowie Anforderungen an Betrieb und Sicherheit. Konkret, machbar und architekturkonform.

pronubes by inray

pronubes ist ein Produkt der inray Industriesoftware GmbH. 

Seit über 30 Jahren Industriesoftware aus Deutschland. Innovativ und verlässlich für Produktionsunternehmen.