Konnektivität

Systeme verbinden, Daten nutzbar machen

In vielen Unternehmen laufen Maschinen, Anlagen und IT-Systeme mit ganz unterschiedlichen Protokollen und Schnittstellen. Ohne einheitliche Konnektivität bleiben diese Datenquellen voneinander getrennt und lassen sich nur mit hohem Aufwand zusammenführen.

pronubes schafft dafür die technische Grundlage: Die Plattform verbindet Maschinen, Systeme und Standorte über offene Standards wie OPC UA, MQTT, REST und SQL zu einer einheitlichen Dateninfrastruktur.

Schnittstellen vereinheitlichen
Punkt-zu-Punkt-Verbindungen werden durch eine zentrale Konnektorschicht ersetzt.
IT und OT verbinden
Maschinen, Steuerungen und Unternehmenssysteme laufen auf einer gemeinsamen technischen Grundlage zusammen.
Offene Standards nutzen
OPC UA, MQTT, REST und SQL werden einheitlich unterstützt, unabhängig vom Alter der Anlage.
Status je Verbindung nachvollziehen
Zustand und Historie jeder Anbindung sind zentral einsehbar, statt über Systeme verstreut zu sein.
Sicher von Anfang an
Secure-by-Design-Prinzipien schützen Verbindungen zwischen IT und OT von Beginn an.
Verbindungen skalieren
Neue Maschinen, Standorte oder Cloud-Dienste lassen sich anbinden, ohne bestehende Integrationen neu zu bauen.

Was ist Konnektivität bei pronubes?

Konnektivität bezeichnet bei pronubes die Fähigkeit, Maschinen, Steuerungen, IT-Systeme und Cloud-Dienste unabhängig von Hersteller, Alter oder Protokoll miteinander zu verbinden. Statt für jede Verbindung eine eigene Punkt-zu-Punkt-Integration zu bauen, stellt pronubes eine zentrale Konnektorschicht bereit, die gängige Standards einheitlich unterstützt.

Konnektivität mit pronubes umfasst typischerweise drei Ebenen:

  • Anbinden: Maschinen, Sensorik und Systeme über offene Standards wie OPC UA, MQTT, REST und SQL anschließen
  • Vereinheitlichen: Unterschiedliche Protokolle und Datenformate in eine gemeinsame Struktur überführen
  • Skalieren: Neue Verbindungen ergänzen, ohne bestehende Integrationen zu verändern
AnbindenMaschinen, Sensorik und Systeme über offene Standards anschließen
VereinheitlichenUnterschiedliche Protokolle in eine gemeinsame Struktur überführen
SkalierenNeue Verbindungen ergänzen, ohne Bestehendes zu verändern
Ausgangslage

Von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zu einer Konnektivitätsplattform

Jede neue Maschine, jedes neue System bringt sein eigenes Protokoll mit — und oft eine eigene Einzelintegration. pronubes schließt genau diese Lücke: aus verstreuten Punkt-zu-Punkt-Verbindungen wird eine zentrale, skalierbare Konnektivitätsschicht.

Wie es heute meistens läuft

  • Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, je Maschine neu gebaut
  • Jedes Protokoll — OPC UA, MQTT, REST, SQL — einzeln integriert
  • Neue Anlagen bedeuten neue Integrationsprojekte
  • Kein Überblick, welche Verbindung gerade steht oder ausgefallen ist

Mit pronubes

  • Eine Konnektorschicht statt Einzelintegrationen
  • Offene Standards einheitlich unterstützt
  • Neue Verbindungen ergänzen, ohne Bestehendes zu verändern
  • Status je Verbindung zentral sichtbar — Diagnose by Design
23%
der Hersteller haben ihr MES vollständig mit ERP, PLM, Qualitätssystemen und OT integriert
Quelle: Rockwell Automation, 2026
33%
der Hersteller nennen MES als ihre größte Herausforderung bei der Datenintegration
Quelle: Rockwell Automation, 2026
54%
der Hersteller setzen bereits auf einen Datenstandard mit einheitlichem Datenmodell
Quelle: Deloitte Smart Manufacturing Survey, 2025

Schnittstellenvielfalt kostet heute reale Wettbewerbsfähigkeit

In den meisten Fertigungsunternehmen sind die Systeme längst vorhanden, nur nicht miteinander verbunden. Eine Maschine spricht OPC UA, die nächste MQTT, ein drittes System lässt sich nur über eine proprietäre Schnittstelle abfragen. Jede Verbindung für sich funktioniert, das Zusammenspiel nicht.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Eine neue Anlage soll angebunden werden, doch zunächst muss geklärt werden, welches Protokoll die Maschine spricht, ob ein Treiber existiert und wie die Daten ins bestehende System gelangen. Aus einer geplanten Inbetriebnahme in Tagen werden Wochen.

Genau hier setzt Konnektivität mit pronubes an: nicht als weitere Einzelschnittstelle, sondern als verbindende Schicht, die neue Anbindungen kalkulierbar macht.

Nächster Schritt

Konnektivität produktiv machen — strukturiert und umsetzbar

In 30 Minuten klären wir Systeme, Protokolle, Anwendungsfälle sowie Anforderungen an Betrieb und Sicherheit. Konkret, machbar und architekturkonform.

Von der Schnittstelle zur durchgängigen Konnektivität

Konnektivität entfaltet erst dann Wirkung, wenn Verbindungen nicht nur bestehen, sondern zuverlässig, sicher und nachvollziehbar funktionieren. Genau darauf zielt Konnektivität mit pronubes: eine durchgängige Anbindung, die nicht nur Daten überträgt, sondern auch überwacht, absichert und bei Bedarf erweitert werden kann.

Damit das zuverlässig funktioniert, braucht es sechs Grundfähigkeiten, die zusammenspielen:

Protokollvielfalt
Maschinen, Sensorik und Systeme einheitlich anbinden — OPC UA, MQTT, REST, SQL und mehr.
Standardisierung
Unterschiedliche Protokolle und Datenformate in eine gemeinsame Struktur überführen.
Echtzeitanbindung
Daten fließen in Echtzeit zwischen Maschinen, Systemen und Anwendungen — nachvollziehbar statt zufällig.
Zentrale Verwaltung & Diagnose
Status pro Verbindung sichtbar machen, statt Fehlerursachen in einer Black Box zu suchen.
Skalierbarkeit
Neue Maschinen, Standorte oder Cloud-Dienste anbinden, ohne Bestehendes neu zu bauen.
Secure by Design
Sichere Standardeinstellungen, klare Rollen, von Anfang an mitgedacht statt nachträglich aufgesetzt.

So wirkt Konnektivität mit pronubes in der Praxis

Die sechs Kernfähigkeiten sind kein Selbstzweck, sondern zahlen auf konkrete, alltägliche Situationen in der Produktion ein. Vier Beispiele, wie aus einzelnen Schnittstellen spürbare Verbesserungen werden:

Neue Maschine in wenigen Tagen anbinden
Ausgangslage Eine neue Anlage soll in Betrieb gehen, spricht aber ein anderes Protokoll als die bestehende Systemlandschaft.
Lösung Die Maschine wird über eine vorhandene Konnektorvorlage angebunden, statt eine komplette Neuintegration zu bauen.
Ergebnis Inbetriebnahme in Tagen statt Wochen.
Legacy-Protokoll ohne Neubau integrieren
Ausgangslage Eine ältere Steuerung liefert Daten nur über eine proprietäre, jahrzehntealte Schnittstelle.
Lösung Ein Konnektor übersetzt das Protokoll direkt vor Ort über pronubes Edge in ein einheitliches Format, ohne die Maschine selbst zu verändern.
Ergebnis Historisch gewachsene Anlagen bleiben nutzbar, ohne Sonderentwicklung.
Standortübergreifende Anbindung vereinheitlichen
Ausgangslage Jeder Standort hat eigene Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und eigene Konventionen aufgebaut.
Lösung Alle Standorte werden nach demselben Konnektivitätsmodell angebunden.
Ergebnis Neue Werke lassen sich nach einer einheitlichen Vorlage anschließen.
Cloud-Anbindung ohne Umbau der Systemlandschaft
Ausgangslage Daten sollen zusätzlich in eine Cloud-Anwendung fließen, ohne bestehende Verbindungen zu gefährden.
Lösung Die vorhandene Konnektorschicht wird um ein weiteres Ziel ergänzt, bestehende Verbindungen bleiben unverändert.
Ergebnis Neue Anwendungsfälle in Wochen statt Monaten produktiv.

pronubes – Die vier Bausteine hinter durchgängiger Konnektivität

pronubes ist die Plattform von inray für durchgängige Konnektivität: eine gemeinsame Grundlage, die Maschinen, Anlagen und Unternehmenssysteme über offene Standards miteinander verbindet. Statt einzelner Punkt-zu-Punkt-Lösungen bringt pronubes Netzwerksegmentierung, Sichtbarkeit und Edge-Verarbeitung in einem durchgängigen System zusammen. Vom Edge bis in die Cloud und zurück in den Shopfloor. Vier Bausteine ermöglichen diese Konnektivität:

Nächster Schritt

Konnektivität produktiv machen — strukturiert und umsetzbar

In 30 Minuten klären wir Systeme, Protokolle, Anwendungsfälle sowie Anforderungen an Betrieb und Sicherheit. Konkret, machbar und architekturkonform.

pronubes by inray

pronubes ist ein Produkt der inray Industriesoftware GmbH.

Seit über 30 Jahren Industriesoftware aus Deutschland. Innovativ und verlässlich für Produktionsunternehmen.